Abfliegen 2018

Das sogenannte traditionelle “Abfliegen” beendet alljährlich beim Flugsportverein Grabfeld in Saal an der Saale die Segelflugsaison. Aufgrund der arbeitsreichen Saison, spendierte der Verein den Mitgliedern das Abendessen in gemütlicher Runde. An diesem Abend, ist es üblich, dass ein Rückblick des Vorsitzenden noch einmal die wichtigsten Ereignisse vorgestellt werden. So war es auch am Wochenende, als Vorsitzender Christian Schön im renovierten Vereinsheim am Saaler Flugplatz zahlreiche Mitglieder begrüßen konnte. Von den “Ereignissen des Jahres” über das Bayerische- und Bundesjugendvergleichsfliegen bis hin zu den konkreten Flugbewegungen am Saaler Flugplatz reichte seine Statistik. Dabei zeigte sich, dass die Segelflugzeugsparte am meisten ausgelastet war. Christian Schön: “Das gute Wetter hat in diesem Jahr natürlich auch dazu beigetragen, dass wir so viele Flugtage und Flugstunden erreichen konnten.”

In seinem Rückblick erinnerte er an ein weiteres Highlight, dem Bundesjugendvergleichsfliegen 2018 in Paderborn, bei dem Christian Lampert den zehnten Platz erreichte, Jörn Mindner den 45. Platz. Beim Bayerischen Jugendvergleichsfliegen 2018 in Saal erreichte Jörn Mindner den vierten Platz. Nach wie vor gut gebucht wird der Flugplatz des Flugsportverein Grabfeld in Saal an der Saale von Gastfliegern aus England, Holland, Bohmte-Melle, FC Condor Antersberg und von den Gleitschirmfliegern aus Heilbronn.

Auch die Arbeitsstunden der Vereinsmitglieder listete Christian Schön auf, wobei für die Renovierung des Clubheims die meisten Arbeitsstunden anfielen, hinzu kamen Veranstaltungen und Feste, die Platzunterhaltung und die Wartung des Flugzeugparks. Dazu gab es natürlich entsprechende Fotos, vor allem von den Arbeiten beim Clubheimumbau, aber auch vom Pfingstfest, Fliegerball und der Tour mit dem Motorsegler. Die Hochzeit des Vorsitzenden wurde ebenso erwähnt wie die Sportlerehrung in Bad Neustadt und ein Workshop der Vorstandschaft zum Thema “Gebührenordnung.” Nach Darstellung des arbeitsreichen unfallfreien Jahres, bedankte sich der Vorstand im Namen der Vorstandschaft bei allen tatkräftigen Unterstützern und Spendern.

Schließlich ging es noch um “Ereignisse 2018”. Dazu gehörte der längste Flug von Christian Lampert mit 8.06 Stunden, der auch die meisten Flugstunden (174) verzeichnen konnte. Die meisten Starts (398) verzeichnete Peter Volz. Schließlich galt dem aus der „aktiven“ Fliegerei scheidenden Gründungsmitglied Ulf Kießner noch ein besonderes Dankeschön, der schon seit Bestehen des Vereins, tatkräftig zur Seite steht. Er verfasste Ende 2017 eine Vereinschronik “50 Jahre Fliegen in Saal an der Saale” worauf der Verein sehr stolz und dankbar ist.

Zu guter letzt wurde ein Ausblicke der Termine für die kommende Flugsaison vorgestellt. Am 26.01.2019 wird der traditionelle „Fliegerball“ sattfinden, wobei die Band „CHICAGO“ dafür sorgen wird, dass die tanzbegeisterten Besucher auf ihre Kosten kommen. Auch das traditionelle Pfingstfest findet wieder statt, dabei wird am Pfingstmontag wieder ein ökummenischer Gottesdienst abgehalten. Des weiteren wurden die 5 geplanten Fluglagertermine der Gäste vorgestellt.

Bayerisches Jugendvergleichsfliegen 2018

Vom 05.10.-07.10.18 fand am Flugplatz Saal a. d. Saale das Bayerische Jugendvergleichsfliegen statt.

18 Teilnehmer aus zehn Vereinen im Alter zwischen 14 und 25 Jahren waren aus ganz Bayern gekommen, um den Besten zu küren, der dann am Bundeswettbewerb 2019 teilnehmen darf. Die Teilnehmer kamen aus Greding, Dachau, Nürnberg, Hersbruck, Amberg, München, Schleißheim, Straubing, vom Mittelschwäbischen Luftsportverein und vom Flugsportverein Grabfeld.

Ideales Flugwetter begünstige am Samstag die Wertungsflüge. Gestartet wurde mit der Winde an einem 1400 Meter langen Seil. Pro Teilnehmer waren drei Flüge eingeplant, mit jeweils einer Übung. Bei den vorgeschriebenen Übungen handelte es sich um eine Rollübung, einen Kreiswechselflug und einen Kreisflug, der mit einer Überfahrt im Steigflug eingeleitet werden sollte. Beim Windenstart achteten zehn Jurymitglieder auf das korrekte Rollen am Boden, ebenso wie auf die Einhaltung der Sicherheitshöhe. Der Übergang in den Steigflug sollte weich und gleichmäßig erfolgen. Auch beim Aufsetzen des Flugzeuges war einiges zu beachten. Unmittelbar nach dem Ausrollen musste die Landefläche durch die Bodenmannschaften wieder freigemacht werden. Hier konnten sogar Strafpunkte vergeben werden. Bei allen Übungen war der Jury wichtig, dass die Teilnehmer ein Segelflugzeug koordiniert um alle drei Achsen bewegen oder auch eine Steigfluglage „gefühlvoll“ einleiten. Über die Bewertung einer vorbildlichen Flugdurchführung will man das Sicherheitsbewusstsein fördern und die Gelegenheit schaffen auf fremden Flugplätzen Erfahrungen zu sammeln. Als Jury fungierten Fluglehrer, aber auch erfahrene Segelflieger. Am Abend mussten zudem 20 Fragen zu verschiedensten fliegerischen Bereichen beantwortet werden. So konnten insgesamt 240 Punkte erreicht werden, die sich auf Theorie und Praxis verteilten.
Während am Flugplatz bei nahezu hochsommerlichen Temperaturen die Flugzeuge in die Luft stiegen und wieder landeten, waren fleißige Helfer des Flugsportvereins Grabfeld damit beschäftigt für das leibliche Wohl aller Teilnehmer und Helfer zu sorgen.

Spannung herrschte am Sonntag in der Fliegerhalle von Saal, als dort der Vorsitzende des Flugsportvereins Grabfeld, Christian Schön, die Teilnehmer begrüßte. Erfreut zeigte er sich über hochrangige Gäste, den Landtagsabgeordneten Steffen Vogel, den stellvertretenden Landrat Josef Demar, Herrn Bürgermeister Norbert Bauer, den Sparkassendirektor Georg Straub sowie ein Mitglied vom Gemeinderat Saal Lothar Werner. Sein Dank galt den vielen freiwilligen Helfern im Verein sowie den Winden- und Rückholfahrern.

Der nächste Austragungsort für das Bayerische Jugendvergleichsfliegen ist 2019 am Flugplatz Ottenberg des Aeroclub Segelflug Nürnberg. Dieser Verein kam in der Mannschaftswertung auf den ersten Platz, gefolgt vom Luftsportverein Straubing und dem Mittelschwäbischen Luftsportverein.
In der Einzelwertung kam Jörn Mindner vom Flugsportverein Grabfeld auf Platz vier. Platz drei ging an Max Saller (Luftsportverein Straubing), Platz zwei an Gregor Lettowsky und Platz eins belegte Benjamin Böhm (beide vom Aero Segelflug Nürnberg). Die ersten Drei vertreten Bayern nun 2019 beim Bundesjugendvergleichsfliegen in Laucha (Sachsen-Anhalt).

Die Bilder zur Veranstaltung findet ihr in unserer Galerie.

Bundesjugendvergleichsfliegen 2018

Das Bundesjugendvergleichsfliegen fand vom 20. Bis 23. September 2018 am Flugplatz Paderborn statt. Die Qualifikation hierfür erfolgt jeweils im Vorjahr auf Landesebene. Aus jedem Bundesland qualifizieren sich die drei besten Jungpiloten zur Teilnahme. Im letzten Jahr qualifizierten sich, mit unsere beiden Jugendlichen Christian und Jörn, gleich zwei Saaler Piloten für diesen Bundesentscheid.

Am Donnerstag und Freitag reisten aus 15 Bundeländer insgesamt 45 Piloten mit ihren Helfern an. Bei einem Einweisungsstart konnte sich jeder Pilot mit den Platzverhältnissen vertraut machen. Am Samstag fand dann bei winterlicher Kälte der eigentliche Wettbewerb statt. Neben Start und Landung wurden bei jeweils drei Flügen verschiedene Übungen bewertet. Ein sehr imposantes Bild boten die ca. 40 Flieger aufgereiht am Startpunkt. Natürlich durfte anschließend die abendliche Party nicht fehlen.

Die Siegerehrung fand dann Sonntagvormittag statt. In der Teamwertung landete Bayern auf Platz 14. In der Einzelwertung belegten die drei bayerischen Piloten Platz 45, 14 und 10. Gegen Mittag traten alle Teilnehmer dann ihre Heimreise an.

Alles in allem war es ein sehr lehrreiches und kaltes Wochenende und alle hatten viel Spaß.

Erfahrungsbericht unseres Flugschülers Marvin zum fränkischen Jugendvergleichsfliegen

Am ersten Wochenende des Monats September sind Jörn, Ferdi und ich Marvin zum Segelfluggelände Ottenberg (bei Nürnberg) gefahren um am fränkischen Jugendvergleichsfliegen teilzunehmen. Der Programmplan sah wie folgt aus: Freitag war Anreisetag, Samstag dann die Wertungsflüge und der Theorietest und Sonntag Siegerehrung und Abreise.

Am Anfang war geplant, dass nur ich mitmache und die anderen beiden helfen. Jörn hatte sich aber am Abend vor dem Wettkampf noch umentschieden, da er auch sein eigenes Flugzeug dabeihatte.

Da es in der Nacht zum Samstag noch geregnet hatte, war es nicht ganz so leicht früh aus den Federn zu kommen da alles nass und kalt war. Nach dem Frühstück haben wir erst mal die Flieger aufgerüstet. Danach gab es ein Briefing, sowie die Startnummernvergabe und die Einweisungsstarts mit der ASK13. An dem Tag war starker Seitenwind, was es nicht leichter machte sauber zu fliegen. Ich, als Startnummer 1, bin in der ASK13 des Ottenbergs geflogen. Ich war auch mit meinen 3 Starts zufrieden denn es war ein neuer Flugplatz und schwierige Bedingungen. Auch Jörn, der seinen Flieger an dem Tag zum ersten Mal geflogen hatte, hat seine 3 Starts gut gemeistert. Ferdi stand uns immer zur Seite zum Schieben und helfen. Gegen Nachmittag hat es angefangen zu nieseln – zum Glück waren wir mit allen Flügen durch. Vor dem Abendbrot haben wir noch die theoretische Prüfung geschrieben. Der Abend brachte noch ein schön geselliges Miteinander, wir haben Spiele gespielt, getanzt, gesungen und alle zusammen gelacht. Das war ein echt schöner Abend.

Der Morgen danach, wie man so schön sagt, war auch wieder nass und grau. Also sind wir alle in den Hangar gegangen um uns erst mal zu stärken. Die Zelte und Autos wurden alle aufgeräumt und fertig zur Abreise gemacht.
Danach gab es dann auch schon die Siegerehrung bei der wir in der Vereinswertung den 3 Platz belegten. Jörn machte den 4 Platz und ich den 6 in der Einzelwertung.

Im Großen und Ganzen hat es riesigen Spaß für mich gemacht und es war ein echt großartiges Erlebnis auch wenn es hätte besser laufen können bin ich das nächste Mal gerne wieder dabei.

 

Unser Vorstand hat seinen Flug in die Ehe gestartet

am 12. und 15.09.18 hat unser Vorstand Christian Schön nach über 10 Jahren Beziehung seine Partnerin Christine geheiratet.

Der ganze Verein war zum Polterabend am Mittwoch in der Festhalle in Saal geladen. Mit kreativen “Spalierrosen” in Form von kleinen Fliegern durften wir das frisch vermählte Paar auf ihren ersten gemeinsamen Schritten als Eheleute begleiten.

Bei der kirchlichen Hochzeit am Findelberg in Saal wurde das Ehepaar mit einem Segelflieger vor der Kirche überrascht, welcher still und heimlich während der Zeremonie aufgebaut wurde.  Auch der obligatorische Überflug mit gleich vier Flugzeugen durfte natürlich nicht fehlen.

Wir freuen uns, dass wir bei diesem Ereignis dabei sein durften und gratulieren noch einmal ganz herzlich!