Flugsportverein Saal besuchte den Pionier im Segelflugzeugbau

Am Samstag, den 26. November 2016 haben knapp 30 Mitglieder des Flugsportvereins Saal einer der größten Segelflughersteller Alexander Schleicher in Poppenhausen besucht.

Der Segelflugzeugbau Alexander Schleicher ist die älteste Produktionsstätte der Welt für Segelflieger.1927 entstand in einer kleinen Werkstatt in Poppenhausen am Fuße der Wasserkuppe, der Fliegerberg der Rhön, das Unternehmen und entwickelte sich bis 1945 zu einem der größten Segelflughersteller. Durch Neu- und Weiterentwicklung von Segelflugzeugen Motorseglern kann das Unternehmen nun eine komplette und aufeinander abgestimmte Modelpalette anbieten.

Die 30 Mitglieder des Flugsportvereins Saal lernten das Unternehmen durch eine Betriebsbesichtigung durch Joschka Schmeisl, Technischer Leiter der Alexander Schleicher GmbH & Co kennen. Nach der Vorstellung der Firmengeschichte, durften die interessierten Vereinsmitglieder die Werkstätten kennenlernen, in dem 125 Mitarbeiter beschäftigt sind. Dabei wurde der Produktionsverlauf chronisch rückwärts von fertigen Flieger bis zur Konstruktion und der Idee erklärt. Auf die zahlreichen technischen Fragen ging er im Detail ein. Beindruckt waren die Vereinsmitglieder vom ASG 32, einem doppelsitzigen Segelflugzeug der 20m-Klasse. Interesse hatten die Mitglieder auch am zweisitzigen Segelflugzeug ASK21, das seit Jahrzehnten zu Schulungs- und Leistungszwecken eingesetzt wird und als robuster, langlebiger und wertbeständiger Segler gilt.

Die zweite Station des Ausfluges ging zum Kreuzberg, dem heiligen Berg der Franken. Braumeister Uli Klebl zeigte die Herstellung des bekannten und wohlschmeckenden Kreuzbergbiers. Bei der Besichtigung ging der Braumeister auf die einzelnen Inhaltstoffe, deren Bearbeitung und den Brauvorgang ein. Im Anschluss folgte die Verköstigung am Kloster Kreuzberg. Das Weihnachtsbier wurde dabei besonders genossen.

Traditioneller Abschluss der Flugsaison

Durch das traditionelle Abfliegen endete die Flugsaison des Flugsportvereins Grabfeld am 12. November 2016. Dieses fand am Flugplatz in Saal statt. Gegen Mittag fanden sich die Mitglieder zusammen. Die erste Übung war der Ziellandewettbewerb. Mit Sägespänen wurden die Zielfelder gekennzeichnet, in dem die Piloten landen durften. Besonders gut gelungen war es Christian Schön, Dominic Herbert und Christian Lampert, die die ersten drei Preise erhielten und sich über die Freiflüge freuten. Die Verköstigung erfolgte durch die Bernhard Stirtzel, der als Dank für die Glückwünsche zu seinem 60. Geburtstag das Abendessen für die Mitglieder sponserte. Nach dem Essen erfolgte eine Präsentation mit einem Rückblick in Bilder auf das Jahr 2016. Ebenso wurde von dem Vorstand Danksagungen für besondere Leistungen im Verein ausgesprochen.

Fluglehrer-Lehrgang in Saal: Von pyrotechnischen Rettungsgeräte bis zur ersten Hilfe

Foto: Hanns Friedrich
Foto: Hanns Friedrich

Aus ganz Bayern, vorwiegend aus Mittel- und Unterfranken trafen sich am Wochenende Lehrberechtigte im Luftsport am Flugplatz in Saal an der Saale. Grund dafür war ein so genanntes Auffrischungsseminar, das im Turnus von drei Jahren durchgeführt werden muss. Themen wie Umgang mit pyrotechnischen Rettungsgeräten oder Regionale Lufträume und die neue EU Verordnung für den nichtgewerblichen Luftverkehrsbetrieb standen zur Diskussion Da ging es um den Deutschen Wetterdienst und hier um Wetterkunde oder auch um Erste Hilfemaßnahmen bei einem Unfall. Martin Hansen aus Zeil und Günter Goller aus Kitzingen, beide sind Bezirksflieger hatten die Leitung. Die Organisation hatte der Flugsportverein Grabfeld übernommen.

Natürlich wurde bei entsprechenden Bedingungen auch geflogen, um die Gegend des Grabfeldes auch einmal, zumindest aus der Luft, zu erkunden. Zunächst aber standen der praktische Erfahrungsaustausch, Methodik Flüge und als praxisbegleitendes Angebot der Umgang mit pyrotechnischen Rettungsgeräten bei Flugunfällen auf dem Programm. So sind zum Beispiel moderne, aerodynamisch gesteuerte Ultraleichtflugzeuge für extreme Notfälle, die Kollision mit einem anderen Flugzeug in der Luft oder technischem Defekt, die einen Weiterflug oder eine Notlandung unmöglich machen, mit einem sogenannten „Rettungsgerät“ ausgestattet. Dieses besteht im Wesentlichen aus einem an der Trägerkonstruktion  befestigten Fallschirm und einer Rakete. Durch eine Reißleine wird eine Zündvorrichtung ausgelöst, die durch eine sogenannte Sollbruchstelle im Dach des Flugzeugs geschossen wird und dabei den Fallschirm aufzieht, womit das Fluggerät langsam zu Boden sinkt.

In einem Erste Hilfe-Auffrischungskurs von Rettungsassistentin Andrea Friedrich (BRK Rhön-Grabfeld) gab es dann Informationen was im Fall des Falles im Bereich Erste Hilfe zu tun ist. Natürlich hatte sie nicht nur entsprechende Lehrfolien dabei, sondern gab den Teilnehmern auch die Möglichkeit an einer Puppe die Wiederbelebung durch die Herzdruckmassage zu üben. Wie wirkt sich Doping auf das menschliche Leistungsvermögen und vor allem die Flugsicherheit aus. Dazu gab es anhand einer Power-Point-Präsentation Informationen von Rainer Hubert. Ein Thema, das übrigens seit Jahren auch im Flugbetrieb eine Rolle spielt, weshalb es hier immer wieder Kontrollen gibt. Der Referent ist Bezirksvertreter der Segelflugkommission. Das Wetter und Wettervorhersagen spielen beim Luftsport natürlich eine wesentliche Rolle. Dazu hatte Andreas Brunnquell vom Deutschen Wetterdienst aktuelle Informationen parat.

Beim Auffrischungsseminar am Flugplatz in Saal ging es um den Einsatz moderner Navigationssoftware in der Segelflugausbildung und um Check- und Auffrischungsschulflüge. Hier stand die Frage, wie effektiv sie in der Praxis sind. Interessant das Thema „Regionale Lufträume Frankfurt/Nürnberg“. Hier geht es um entsprechende Regelungen im Luftverkehr für Segelflugzeuge. Dazu war Angela Bourhofer von der Deutschen Flugsicherung nach Saal gekommen. Letztendlich erfuhren die  45 Teilnehmer noch mehr über die neue EU-Verordnung 800/2013. Hier bei geht es um einen reibungslosen Übergang und ein einheitliches hohes Niveau der Sicherheit der Zivilluftfahrt in der Europäischen Union.  Referent war Peter Wiggen. Da der Flugsportverein Grabfeld in Saal an der Saale Mitglieder des Luftsportverbandes Bayern ist, waren die Flieger diesmal an der Reihe das Seminar durchzuführen.

Autor: Hanns Friedrich

Bericht von Marvin über seinen Ersten Alleinflug

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Der 24. September war ein schöner Tag. Die Sonne schien und ich war überzeugt, dass der Tag gut wird.

Ich fuhr mit meinem Opa und meiner Mutti auf den Flugplatz, voller Energie und Freude.

Ich half erst die Flugzeuge mit auszuräumen und zu checken. Nicht lange danach winkte mich mein Fluglehrer Christian zu sich. Irgendwie ahnte ich schon, dass ich nun die theoretische A-Prüfung schreiben sollte. Meine Vermutung bestätigte sich. Er gab mir aus Versehen die schwerere B-Prüfung, was keiner bemerkte. Ich gab mein Bestes, konnte aber nicht genügend Punkte erzielen. Für mich ist bald die Welt zusammengebrochen als ich erfuhr, dass ich sie nicht bestanden habe. Doch dann fiel Christian auf, dass es die falsche Prüfung war. Ich war erleichtert. Die A-Prüfung bestand ich gleich beim ersten Mal. Das gab mir wieder Mut. Vom Alleinflug war zu diesem Zeitpunkt aber noch keine Rede bzw. wurde noch kein Gedanke verschwendet.

Es ging normal weiter. Ich bin ein paar Mal geflogen und habe bei den anfallenden Aufgaben am Boden geholfen. Dann meinte Christian, dass jetzt noch mal mein anderer Fluglehrer Walter mit mir fliegt und wir schauen wie es läuft. Er war mit meinem Flug zufrieden und fragte, ob ich mich bereit fühlte für meinen ersten Alleinflug. Ich sagte mit großer Freude JA.

Es war der schönste Flug in meinem Leben und es fühlte sich irgendwie gut an keinen Fluglehrer im Rücken sitzen zu haben, der einem sagt, wo es langgeht. Ich absolvierte meine drei Alleinflüge. Als ich ausstieg, bekam ich einen bunten Blumenstrauß und wie es der Brauch verlangt, Schläge auf den Hintern.

Da es schon bald dunkel wurde und wir noch Pizza selbst bereiteten, konnte ich die traditionelle Rede nicht mehr halten, sowie das Bier kopfüber nicht mehr trinken. Dies holten wir dann aber am darauffolgenden Tag gleich nach.

Es war ein wirklich schönes und ereignisreiches Wochenende und ich danke meinen Fluglehrern und Betreuern herzlich für die Unterstützung, dass ich solch ein tolles Hobby in vollem Umfang ausüben kann.

 Weitere Bilder

Gute Leistungen beim Jugendvergleichsfliegen

Beim Jugendvergleichsfliegen treten jugendliche Flugschüler und junge Scheinpiloten gegeneinander an. Die Erstplatzierten der Bezirksvergleichsfliegen qualifizieren sich hier für die Wettbewerbe auf bayerischer und deutscher Ebene. Dabei gilt es, in einer erweiterten Platzrunde bestimmte Teilübungen der Segelflugausbildung vor einer Jury der teilnehmenden Vereine vorzufliegen.

Die Übungen sind Teil der Segelflugausbildung wie ein sauberer Start, Kreiswechsel, Seitengleitflug, Kreisflug nach Schnellflug (hochgezogene Fahrtkurve) und die Ziellandung. Abgerundet wird der fliegerische Teil durch einen Theorietest.

Das erste, sogenannte fränkische Jugendvergleichsfliegen, fand in diesem Jahr beim Aero Club Schweinfurt vom 09.-11.09.16 statt. Unsere drei teilnehmenden Jungpiloten Jörn Mindner, Jonas Wachenbrönner und Christian Lampert wurden unterstützt von Marvin Dietz, Ferdinand Erb und Julia Nöth. Als Fluglehrer war Christan schön an diesem Wochenende mit in Schweinfurt.

Unsere Piloten flogen mit der vereinseigenen Ka8 und konnten trotz großer Hitze mit ihren Leistungen überzeugen. Jörn belegte dabei den 5. Platz, Jonas den 12. Platz und Christian den 19. Platz von insgesamt 29 Teilnehmern. Dadurch ergab sich für unsere Jugendmannschaft der 3. Platz in der Mannschaftswertung und alle Teilnehmer qualifizierten sich für das bayrische Jugendvergleichsfliegen beim Aero Club Segelflug Nürnberg am Ottenberg vom 30.09.16 – 02.10.16.

Beim bayerischen Jugendvergleichsfliegen konnten unsere Piloten ihre Leistungen sogar noch steigern und belegten als Mannschaft mit der vereinseigenen ASK-23 den 1. Platz. Somit findet das bayerische Jugendvergleichsfliegen 2017 am Flugplatz in Saal statt. In den Einzelwertungen belegte Christian den 2. Platz, Jörn den 8. Platz und Jonas den 9. Platz. Zudem qualifizierte sich Christian noch für das Bundesjugendvergleichsfliegen im nächsten Jahr in Oppenheim, Rheinland-Pfalz.

Ferienprogramm Kinderfliegen

Im Rahmen der Sommerferienprogramme der Gemeinden Saal und Großeibstadt fand am Wochenende das Kinderfliegen bei uns am Platz statt.
Über 40 Kinder konnten dabei spielerisch viel über die Fliegerei lernen. Neben Flieger basteln und am Simulator üben durfte natürlich ein Rundflug mit einem echten Flugzeug nicht fehlen.

Herzlichen Glückwunsch an Christian zur bestandenen Segelflugprüfung

Begonnen hat Christians Segelflugausbildung im April 2015. Am Longest Day, dem 20.06 im selben Jahr folgte dann der erste Alleinflug.

Im darauffolgenden Winter ging es mit der Theorie los. Neben einer Vielzahl von Fächern wie z.B. Luftrecht, Meteorologie und Navigation, bei denen viel theoretische Kenntnis verlangt wurde, gehörte auch der Flugfunk dazu. Beim Flugfunk ging es nicht nur um die Theorie, sondern auch das sprechen am Funkgerät spielte eine wichtige Rolle, um sich mit Anderen am Flugverkehr Beteiligten unterhalten zu können.

Nach bestandener Theorieprüfung und Erhalt der Sprechfunkberechtigung im Frühjahr 2016 konnte nun der 50km Flug, der ein wichtiger Teil der Ausbildung ist, in Angriff genommen werden. Dieser folgte dann auch im Juli 2016 und so waren alle Ausbildungsinhalte erfüllt und der praktischen Prüfung stand nichts mehr im Wege.

Nachdem alle Dokumente beim Luftamt Nordbayern eingereicht wurden, kam in der laufenden Woche auch schon die Bestätigung für die Zulassung zur Prüfung. Am Sonntag, den 07. August 2016 war es dann soweit. Christian war bereits um 9 Uhr am Flugplatz in Saal um einige Vorbereitungen zu treffen, bevor der amtliche Prüfer vom Luftamt Nordbayern, Hubertus Steinerstauch, pünktlich um 10 Uhr erschien.

Die Prüfung bestand aus zwei Flugzeug-Schlepp’s mit darauffolgenden Flugübungen wie Kreiswechsel, Rollübungen, hochgezogene Fahrtkurve, Sackflug und Seitengleitflug im Endteil.

Der letzte Meilenstein zur Segelfluglizenz war genommen, Bestanden!!!

Wir gratulieren Christian und wünschen ihm allzeit schöne Flüge.

Crew der Prüfung: v.l. Windenfahrer Peter Scheider, Fluglehrer Christian Schön, Fluglehrer Walter Räth, Prüfling Christian Lampert, Fluglehrer Peter Volz, Luftamtprüfer Hubertus Steinerstauch, Starthelfer Jörn Mindner
Crew der Prüfung: v.l. Windenfahrer Peter Scheider, Fluglehrer Christian Schön, Fluglehrer Walter Räth, Prüfling Christian Lampert, Fluglehrer Peter Volz, Luftamtprüfer Hubertus Steinerstauch, Starthelfer Jörn Mindner

 

Wir gratulieren Lukas zur bestandenen Prüfung der Motorseglerlizenz!

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Am Sonntag den 17.Juli 2016 wurde es ernst am Flugplatz in Saal a. d. Saale, denn Lukas trat am frühen Morgen zu seiner praktischen Prüfung für den Reisemotorsegler an.
Nach einer mündlichen Theorieprüfung ging es direkt mit dem praktischen Teil weiter. Lukas sollte einen Flug mit Hilfe von Navigationsgeräten und Karte nach Herzogenaurach planen. Nach einigen Rechnungen, Zeichnungen und Informationsrecherchen zu Wetterbedingungen und Zielflughafen ging es dann auch schon los. Zusammen mit dem Prüfer Prof. Martin Hansen stieg Lukas in den Motorsegler SF 25C (D-KMSQ). Kurz darauf verließen sie den Flugplatz südöstlich in Richtung Haßfurt. Nach Durchfliegen der RMZ (Radio Mandatory Zone) von Haßfurt (EDQT) gab Herr Hansen überraschenderweise an, dass die Wetterbedingungen für den Weiterflug nach Herzogenaurach zu schlecht seien, was natürlich nicht stimmte, aber womit man bei einem normalen Flug immer rechnen muss. So musste Lukas in Schweinfurt landen bevor er über den Reutsee in Sulzdorf an der Lederhecke wieder in Richtung Saal fliegen konnte. Angekommen am Abflugplatz gratulierte der Prüfer Lukas direkt zur bestandenen Prüfung.
Auch den Mitgliedern am Platz war sofort klar, dass sie sich zum Gratulieren am Flugzeug anstellen konnten. Lukas kommentierte seinen Prüfungsflug mit den Worten: „Es war stressig, aber vor allem hat es Spaß gemacht. Natürlich bin ich auch froh, dass alles geklappt hat und ich bestanden habe.“
Lukas erwarb 2013 im Verein die Segelfluglizenz SPL.  Darauf aufbauend konnte er mit 10 Flugstunden auf dem Motorsegler und einer eigenständigen Theorieerweiterung zur Prüfung antreten.

Farbenfrohe Woche am Flugplatz Saal

Vom 4. – 8. Juli 2016 wurde unser Flugplatz mit Farben von Blau, Grün, Violett, bis hin zu Neon-Gelb geschmückt, denn die Drachen- und Gleitschirmflieger Heilbronn e.V.  waren zu Besuch.  Zusammen mit Fliegern des Club Condor aus Schwäbisch Hall reisten insgesamt 43 Personen an. Bis auf den zeitweise zu starken Wind hatte die Gruppe großes Glück mit dem Wetter und konnte jeden Tag fliegerisch auskosten. Zu den Spitzenleistungen zählte ein Gleitschirmflug ins 60 km entfernte Coburger Land. Für den ein oder anderen Segelflieger mag dies nicht so weit erscheinen, ist jedoch mit der relativ geringen Gleitzahl von 9 eine beachtliche Leistung. Bei den Drachenfliegern, mit Gleitzahlen um die 15-20 wurden Flüge von bis zu 100 km erreicht. Neben den Drachen- und Gleitschirmflug wurden in dieser Woche auch Starts mit diversen Ultraleichtflugzeugen, wie z. B. dem Trike gemacht. Mit dabei waren sogar echte Pioniere des Drachenflugs. Mit seiner 40-jährigen Geschichte zählt der Verein nämlich zu einer der ältesten dieser Sportart in Deutschland.

 

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Wie für Fluglager üblich, wurde in Zelten und Campingbussen übernachtet. Außergewöhnlich jedoch war ihr Auftreten als es um die Verpflegung ging. Die Heilbronner ließen sich nicht lumpen und versorgten ihre Crew mit kulinarischen Köstlichkeiten, wie Sauerbraten mit Spätzle oder Spagetti Bolognese im großen Stil. Ihre selbstgebaute „Schweinekiste“ bildete die Krönung des Ganzen. Mit ihr wurden am Dienstagabend in volksfestgleicher Stimmung eine Sau gegart. „Setzt unsern Verein mitten in der Wüste aus – wir kommen zurecht. Und das gar nicht mal so schlecht.“, sagte einer der Küchenverantwortlichen.

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Selbst für unsere eingefleischten Segel- und Motorflugpiloten rief diese Art des Fliegens große Faszination hervor. Deswegen kam die sympathische Fluglagergruppe nicht an einigen Fragen vorbei, die uns beim Anblick ihrer bunten Fluggeräte aufkamen:

Wie startet man mit einem Gleitschirm?

Es gibt zwei Varianten in die Luft zu kommen: Starten am Hang oder mithilfe einer Seilwinde. Hier am Platz kam natürlich nur die zweite Startart in Frage. Dabei wurde mit einem ganz besonderen „Seilholfahrzeug“ das Stahlseil von der Winde zum Start ausgezogen und, wenn der Pilot bereit ist, bei ihm am Gurtzeug eingeklinkt. Wortwörtlich hängt, sein Leben jetzt an einem seidenen Faden. Durch einen gekonnten Ruck wird der Schirm nun aufgestellt und das Seil angezogen. Nach wenigen Schritten wird der Pilot schon vom Schirm getragen und kann sich komplett in sein Gurtzeug setzten. Mit einer Seillänge von 1400 m wurden am Platz Schlepphöhen von über 400 m erreicht.

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Wie schwer ist so ein Gleitschirm?

Der Gleitschirm an sich wiegt kaum etwas. Zusammen aber mit Gurtzeug, Rettungsschirm und Packsack muss mit ca. 20 kg gerechnet werden. Die Spannweiten der Paragleiter befinden sich je nach Modell zwischen 10 und 13m.  Durch das leichte Material lässt sich solch ein Gleiter auch im Nu wieder zusammenpacken, ganz im Gegenteil zu einem Segelflugzeug.

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Alles in allem blicken wir zurück auf eine gelungene Fluglagerwoche mit sympathischen Fliegerkameraden und tollen Flugerlebnissen. Von beiden Vereinen das gleiche Resümee: Gerne wieder!

 

Longest Day Fliegen 2016

Am 18. Juni 2016 nutzten wir traditionell den längsten Tag des Jahres um von einer viertel Stunde vor Sonnenaufgang bis eine viertel Stunde nach Sonnenuntergang zu fliegen. Bei fast noch kompletter Dunkelheit trafen sich alle Flugbegeisterten zum Ausräumen der Halle. Bereits im Morgengrauen ließen wir die Motoren des Motorseglers (D-KMSQ) und der Motormaschine (D-EFPQ) an, um in Richtung Thüringen die ersten Sonnenstrahlen einzufangen. Über den Gleichbergen faszinierte uns sogleich der strahlende Feuerball mit seiner ganzen Energie.

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Gegen 7:30Uhr stand ein gemeinsames Frühstück mit leckeren Brötchen, Wurst, Käse und verschiedenen Marmeladen im Clubheim an, so dass alle gestärkt den Tag absolvieren konnten.
Zögerlich folgten wetterbedingt weitere Starts mit unseren Segelfliegern. Flugschüler und geübte Piloten wollten vom Tag so viel wie möglich mitnehmen. Jedoch mussten wir gegen 12:00Uhr unsere Winde mit einem neuen Seil bestücken und setzten den Windenstart für Segelflüge für einige Zeit aus. Ein Formationsflug von zwei Motormaschinen (Zlin & DR400) stellte anschließend ein weiteres Highlight an diesem Tag dar. Am Abend feierte unser Fluglehrer Christian seinen 30. Geburtstag, so dass wir den Tag festlich mit Musik, Fußball auf Großleinwand, leckerem Essen und Getränken ausklingen lassen konnten. Rückblickend konnten wir 42 Starts für den Tag vermerken. Der letzte Start um 22:00Uhr wurde mit einem weiteren atemberaubenden Ausblick auf den Sonnenuntergang belohnt. Es war für alle Beteiligten ein toller Tag, der mit viel Spaß verbunden war!

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